Rhythmische Klingen von Klöppel und Eisen

Am Freitag, 22.05.2026, erfüllte fröhliches Klopfen das Gelände des Steinhauerverein. 35 Kinder der Katholischen Kita St. Philippus und Jakobus hatten dort gemeinsam mit dem Steinhauerverein Weibern das traditionelle Hämmern am Tuffstein erlebt – neugierig, mutig und mit leuchtenden Augen, als die ersten kleinen Spuren im Stein sichtbar wurden.

Am Pfingstwochenende auf dem ehemaligen Feldhandballsportplatz, wo das TuS‑Zeltlager seit Generationen zu Pfingsten stattfindet, lag eine besondere Stimmung in der Luft: Zeltlagerduft, Kinderlachen, Abenteuergefühl – und wieder das rhythmische Klingen von Klöppel und Eisen.

Diesmal waren es 30 Kinder, die sich an die große Tuffsteinplatte wagten. Manche zögerten kurz, andere legten sofort los, aber alle fanden schnell ihren eigenen Schlag, ihren eigenen Mut. Mit jedem Hieb wurde der Stein lebendiger, und die Kinder wuchsen über sich hinaus.

Unterstützt wurden sie dabei von Johannes Horschel Montermann und Egon Schumacher, die mit Geduld, Erfahrung und einem offenen Ohr für jede Frage zur Seite standen. Gemeinsam schufen sie Momente, die bleiben – kleine Funken Stolz, die in den Gesichtern der Kinder aufleuchteten, wenn der Stein unter ihren Händen nachgab.

So wurde das Pfingstwochenende nicht nur zu einem Zeltlager voller Abenteuer, sondern auch zu einer Begegnung mit einem uralten Handwerk, das die Kinder mit Freude, Kraft und echter Begeisterung erfüllte.

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