1000. Kursplatz beim 54. Schnupperkurs des Steinhauervereins Weibern

Am 05. und 06. September 2026 konnte der Steinhauerverein Weibern einen besonderen Meilenstein feiern: Beim 54. Schnupperkurs wurde der 1000. Kursplatz vergeben. Seit dem ersten Schnupperkurs im Jahr 1998 wurden 520 Personen gezählt, die zusammen 1014 Kursplätze belegt haben. Zwei Damen hatten sich zeitgleich angemeldet, und erhielten sowohl Lusienne Knips als auch Kathrin Dörr aus Remagen einen Blumenstrauß als kleine Anerkennung.

Übrigens kommen viele Teilnehmende mehrfach, einige sogar bis zu zwanzig Mal. Die Marke von 1000 belegten Kursplätzen zeigt, wie beliebt und nachhaltig dieses Angebot ist.

Für einen kleinen Verein wie den Steinhauerverein Weibern ist das eine beeindruckende Erfolgsgeschichte – und ein starkes Zeichen dafür, wie sehr die Tuffsteintradition in der Region lebt.

Bernhard Klapperich überreichte die beiden Blumensträuße an Kathrin Dörr und Lucienne Knieps im Namen des Vorstandes.

Kreative Atmosphäre und gelungener Kursverlauf

Nach einer kurzen Einweisung starteten die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in das Wochenende. Anfangs noch etwas unschlüssig, fanden alle schnell den passenden Tuffstein – und plötzlich war die Idee für das eigene Werkstück geboren. Mit viel Freude und handwerklichem Geschick ging es ans Werk.

Zwischendurch wurde die Gruppe reichlich und gut verpflegt, sodass alle gestärkt weiterarbeiten konnten. Der Samstag endete mit einem gemeinsamen Grillabend, bei dem Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft wurden.

Am zweiten Tag ging es frisch weiter, und einige Teilnehmende schafften es sogar, ein zweites Werkstück fertigzustellen. Zufrieden verließen alle am späten Sonntagnachmittag das Gelände – und viele kündigten an, im nächsten Jahr wiederzukommen.

Die Kursteilnehmer hinter ihren Werkstücken.

18. Schmiedekurs parallel zum Schnupperkurs

Parallel zum Tuffkurs fand am 05. September der 18. Schmiedekurs statt, begleitet von Benedikt Bell und Marco Bläser. Sieben Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, unter fachkundiger Anleitung kleine Werkstücke aus Eisen zu schmieden. Auch hier waren die Ergebnisse beeindruckend und die Rückmeldungen durchweg positiv.

Beim Schmiedekurs ging es im wahrsten Sinne des Wortes heiss her.

100 Kinder beim Tuffsteinhämmern – eine überaus erfolgreiche Woche für den Steinhauerverein Weibern

Auf eine besonders ereignisreiche und erfolgreiche Woche kann der Steinhauerverein Weibern zurückblicken. An drei Tagen bot der Verein Kindern die Möglichkeit im Rahmen Nacht der Vulkane, den heimischen Tuffstein kreativ zu bearbeiten – insgesamt nutzten rund 100 Kinder dieses Angebot.

Den Auftakt machte am Dienstag, 21.07. der Maria Laach Tag. Mit 40 vorbereiteten Steinen machten sich Johannes und Bernhard auf den Weg nach Laach. Direkt vor der Touristik konnten die Kinder nach Herzenslust hämmern. Innerhalb von gut drei Stunden waren sämtliche Steine verarbeitet – ein deutliches Zeichen für die große Begeisterung.

Kinder beim HJämmern vor der Touristik in Maria Laach.

Am Mittwoch, 22.07. folgte die Aktion „Geo for Kids“ in Weibern. 20 Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren nutzten die Gelegenheit, auf dem Gelände der Steinhauer kreativ zu werden. Unter der Leitung von Manfred, Egon und Bernhard entstanden beeindruckende kleine Kunstwerke aus Tuffstein.

Geo vor Kids auf dem Gelände des Steinhauervereins.

Den Abschluss bildete am Samstag, 25.07. die Kindermeile im Rahmen des Lichterfestes in Hain. Auch hier fanden alle 40 mitgebrachten Steine schnell ihre Abnehmer. Klaus, Johannes und Egon betreuten die Kinder – und sogar einige neugierige Erwachsene, die ebenfalls den Hammer schwingen wollten. Erstmals kam auch der neue Pavillon des Steinhauervereins zum Einsatz, der die Sichtbarkeit des Vereins nach außen deutlich stärkt.

Unter dem neuen Pavillon, hier in Hain, konnten die Kinder ihre Steine bearbeiten.

Fazit: Die Woche war ein voller Erfolg. Auch im Jahr 2027 wird der Steinhauerverein Weibern den Kindern wieder den heimischen Tuffstein näherbringen und kreative Erlebnisse ermöglichen.

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