Rhythmische Klingen von Klöppel und Eisen

Am Freitag, 22.05.2026, erfüllte fröhliches Klopfen das Gelände des Steinhauerverein. 35 Kinder der Katholischen Kita St. Philippus und Jakobus hatten dort gemeinsam mit dem Steinhauerverein Weibern das traditionelle Hämmern am Tuffstein erlebt – neugierig, mutig und mit leuchtenden Augen, als die ersten kleinen Spuren im Stein sichtbar wurden.

Am Pfingstwochenende auf dem ehemaligen Feldhandballsportplatz, wo das TuS‑Zeltlager seit Generationen zu Pfingsten stattfindet, lag eine besondere Stimmung in der Luft: Zeltlagerduft, Kinderlachen, Abenteuergefühl – und wieder das rhythmische Klingen von Klöppel und Eisen.

Diesmal waren es 30 Kinder, die sich an die große Tuffsteinplatte wagten. Manche zögerten kurz, andere legten sofort los, aber alle fanden schnell ihren eigenen Schlag, ihren eigenen Mut. Mit jedem Hieb wurde der Stein lebendiger, und die Kinder wuchsen über sich hinaus.

Unterstützt wurden sie dabei von Johannes Horschel Montermann und Egon Schumacher, die mit Geduld, Erfahrung und einem offenen Ohr für jede Frage zur Seite standen. Gemeinsam schufen sie Momente, die bleiben – kleine Funken Stolz, die in den Gesichtern der Kinder aufleuchteten, wenn der Stein unter ihren Händen nachgab.

So wurde das Pfingstwochenende nicht nur zu einem Zeltlager voller Abenteuer, sondern auch zu einer Begegnung mit einem uralten Handwerk, das die Kinder mit Freude, Kraft und echter Begeisterung erfüllte.

Erzieherinnen der Kindertagesstätte Kirchbergzwerge zu Gast beim Steinhauerverein

Eine besondere Art der Teambuilding-Maßnahme erlebten die Erzieherinnen der Kindertagesstätte Kirchbergzwerge am 24.04.2026. Die Idee bestand darin, einen Tuffstein mithilfe von Klöppel und Eisen zu bearbeiten. Ziel war es, die Buchstaben „KIRCHBERGZWERGE“ in den Stein einzumeißeln.

Zuerst mussten die Buchstaben ausgeschnitten werden, bevor sie auf dem Stein ausgerichtet wurden.

Im Vorfeld hatte Johannes Montermann den passenden Stein vorbereitet, sodass bei strahlendem Sonnenschein am Freitag um 14 Uhr mit der Arbeit begonnen werden konnte. Zunächst wurden die vorbereiteten Buchstaben auf dem Stein positioniert und anschließend aufgezeichnet. Danach arbeiteten die sieben Erzieherinnen Buchstabe für Buchstabe sorgfältig aus dem Stein heraus.

Nach etwa drei Stunden war das Werk vollendet. Unterstützt wurden sie dabei von Helmut Reuter und Bernhard Klapperich.

In der kommenden Woche wird der fertige Stein seinen Platz vor dem Eingangsbereich der Kindertagesstätte finden.

Das Werk ist vollbracht.
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