Eine besondere Art der Teambuilding-Maßnahme erlebten die Erzieherinnen der Kindertagesstätte Kirchbergzwerge am 24.04.2026. Die Idee bestand darin, einen Tuffstein mithilfe von Klöppel und Eisen zu bearbeiten. Ziel war es, die Buchstaben „KIRCHBERGZWERGE“ in den Stein einzumeißeln.
Zuerst mussten die Buchstaben ausgeschnitten werden, bevor sie auf dem Stein ausgerichtet wurden.
Im Vorfeld hatte Johannes Montermann den passenden Stein vorbereitet, sodass bei strahlendem Sonnenschein am Freitag um 14 Uhr mit der Arbeit begonnen werden konnte. Zunächst wurden die vorbereiteten Buchstaben auf dem Stein positioniert und anschließend aufgezeichnet. Danach arbeiteten die sieben Erzieherinnen Buchstabe für Buchstabe sorgfältig aus dem Stein heraus.
Nach etwa drei Stunden war das Werk vollendet. Unterstützt wurden sie dabei von Helmut Reuter und Bernhard Klapperich.
In der kommenden Woche wird der fertige Stein seinen Platz vor dem Eingangsbereich der Kindertagesstätte finden.
Am Mittwoch, den 22. April 2026, luden die Kooperationspartner der „Deutschen Vulkanstraße“, die Vulkanregion Laacher See, die Vulkanpark GmbH sowie der Naturpark und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel ihre Mitgliedsbetriebe, Gästeführer und kommunalen Vertreter zu einer Bustour entlang den Stationen im Bereich der Osteifel ein. Insgesamt 40 Teilnehmer/-innen folgten der Einladung.
Um 9:30 Uhr fand die Begrüßung durch Verbandsbürgermeister Johannes Bell und Sarah Stein vom Team der Vulkanregion Laacher See am alten Kran in Weibern statt.
Verbandsbürgermeister Johannes Bell bei der Begrüßung der Teilnehmer.
In zwei Gruppen aufgeteilt, begab sich eine Gruppe zum Gelände des Steinhauervereins, wo Bernhard Klapperich anschaulich die Entstehung des Tuffs sowie dessen Bedeutung für Weibern erläuterte. Manfred Dahm demonstrierte eindrucksvoll die handwerkliche Bearbeitung des Tuffsteins. Parallel dazu führte die zweite Gruppe – begleitet von Heinz-Udo König, Gisela Ebert und Erwin See – durch das Tuffsteinmuseum. Dort tauchten die Teilnehmer tief in die faszinierende Welt des Tuffsteins ein, lernten seine Vielfalt kennen und erfuhren mehr über die Menschen, die diesen wertvollen Rohstoff über Generationen hinweg gewonnen und verarbeitet haben.
Manfred Dahm und Bernhard Klapperich erklärten die Entstehung des Tuffs.
Weiter ging es dann zum gemeinsamen Mittagessen in das Vulkanbrauhaus nach Mendig. Während der Busfahrt vermittelte Walter Müller spannende Einblicke in den Vulkanismus der Osteifel aus erster Hand.
Frisch gestärkt stand anschließend die Besichtigung der Lavakeller auf dem Programm – ein beeindruckendes System aus Stollen und Schächten, das im Zuge des Basaltabbaus in der Frühen Neuzeit entstand. Später nutzten Mendiger Bierbrauer diese Keller als einst größten Kühlschrank der Welt.
Hinten von Links Erwin See, Gisela Ebert, Heinz-Udo König und Bernhard Klapperich im Lavakeller.
Den Abschluss der Tour bildete der Besuch des Römerbergwerks Meurin in Kretz. Dort begaben sich die Teilnehmer hinab in die Arbeitswelt römischer Bergleute, die um das Jahr 300 n. Chr. Tuffstein für bedeutende Bauprojekte abbauten. An originalen Schauplätzen konnten nachgestellte Arbeitsszenen, ein unterirdisches Heiligtum sowie ein Kino-Stollen erkundet werden.
Abschlussfoto im Römerbergwerk Meurin in Kretz.
Pünktlich um 16:45 Uhr kehrte die Gruppe nach Weibern zurück. Bereits jetzt freuen sich alle darauf, im Herbst den Vulkanismus der Westeifel näher kennenzulernen.